QUAPS – Qualitätsprädiktive CAM-Simulation für die spanende Fertigung

Das Projektziel ist die Nutzbarmachung von im Unternehmen bereits vorhandenen Informationen (bspw. Maschinenabnahmeprotokollen, Werkzeug-Stammdaten), um so künftig eine hinreichend genaue und KMU-gerechte, toleranzsensitive Prognose der Bauteilqualität (z. B. Geradheit, Rundheit, Ebenheit, Position nach ISO 1101) bereits im Stadium der Arbeitsvorbereitung bzw. CAM-Planung zu ermöglichen. Zusätzlich sollen qualitätsbeeinflussende Faktoren und deren Anteil an der jeweiligen Fertigungsabweichung dargestellt werden können. Hierzu zählen sowohl systematische Einflüsse (Maschine, Werkzeug, Vorrichtung, NC-Programm) als auch stochastische Einflüsse (Umgebungseinfluss, Rohmaterialhistorie).

Die zu erarbeitenden Lösungen tragen unmittelbar dazu bei, die Wettbewerbs-fähigkeit spanender KMU zu steigern, die das Rückgrat des deutschen Maschinenbaus sind. Zusätzlich profitieren CAM-(Simulations-)Anbieter von den vorwett¬bewerblich erarbeiteten Ergebnissen.

Im Zuge von Industrie 4.0 ist jedoch auch die Erkenntnis erwachsen, dass der langfristige Wettbewerbsvorteil im Prozess- und Systemwissen zur wirtschaftlichen Erstellung von Produkten liegt. Dieses Know-How lässt sich nicht nur schwerer imitieren als das Produkt, es befähigt auch flexibel auf Änderungswünsche und variable Randbedingungen zu reagieren. In diesem Kontext weist der zu erarbeitende Ansatz folgende Vorteile auf:


1. First-Time-Right
2. Auslastung vorhandener Kapazitäten
3. Transparenz
4. Unmittelbare Anwendbarkeit
5. Kein Expertensystem