HybridCAM - Verbesserung der Wirtschaftlichkeit von modernen generativen Fertigungsverfahren durch Erweiterung bestehender Computer Aided Manufacturing Systeme in Form Prozessplanungsmoduls.

Generative Fertigung bietet für den schnellen Test – Rapid Prototyping – sowie die Produktion von hochkomplexen Einzelbauteilen, im Luft- und Raumfahrtsektor enorme Vorteile.Die Fertigungskosten steigen unabhängig von der Bauteilkomplexität linear mit dem Bauteilvolumen. Jedoch ist der Overhead, bestehend aus Planung und Optimierung der Prozessabläufe aktuell unverhältnismäßig hoch. Dies liegt an der fehlenden Unterstützung bei der Prozessplanung. Ein Experte, der für GF ein Bauteil erstellt, muss dabei nicht nur die Bauteilgeometrie und die strukturellen Eigenschaften des Bauteils beachten, er muss darüber hinaus auch die fertigungstechnischen Eigenschaften der zur Verfügung stehenden Maschinen sowie die Prozessreihenfolge beachten. Dies ist insbesondere für ein enormes Hindernis, da es wenige dieser Experten gibt und diese entsprechend auf dem Arbeitsmarkt gefragt sind. Darüber hinaus ist es selbst für Experten auf dem Gebiet der GF schwer alle Einflussfaktoren zu überschauen. Bei der Planung ist deshalb nicht auszuschließen, dass Prozessschritte oder –eigenschaften übersehen werden und der Entwicklungsprozess mehrfach iteriert werden muss. Dies steigert die Entwicklungskosten und verzögert die Time to Market, weshalb nur wenige Unternehmen in diese Technologie investieren. Im Hinblick auf sinkende Losgrößen und zunehmend verkürzte Entwicklungszyklen ist dies ein enormer wirtschaftlicher Nachteil für den Standort Deutschland.